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Cafe Puls - Ist Wurst krebserregend?


Ursula Pabst als Ernährungsexpertin bei Puls 4 Café Puls im Live-Studiotalk mit Florian Danner und Bianca Schwarzjirg zum brandaktuellen WHO-Thema "Ist Wurst wirklich krebserregend?"


Wie ist die aktuelle WHO Meldung einzustufen?
Die WHO hat eine Meldung herausgegeben, die weder überraschend neu, noch falsch ist. In der Form wie diese dann aber über diverse Medien verbreitet wurde, lässt sie viel heftiger klingen als sie in Wahrheit ist.
Krebserregende Stoffe gibt es in vielen natürlichen und verarbeiteten Lebensmitteln. Die Aussage, dass bereits 50g Wurst pro Tag das Krebsrisiko um 18% steigen lassen, verunsichert leider viele Konsumenten. Aus meiner Sicht gibt es immer, aber gerade bei Krebskrankheiten, viele Einflussfaktoren. Es kann also nie nur der Konsum von Wurst sein, der für bestimmte Krebserkrankungen verantwortlich ist.

Es macht aber Sinn, auf das krebserregende Potenzial hinzuweisen, um mögliche Gefahrenquellen zu vermeiden, indem der Konsum von verarbeiteten Fleischprodukten bewusst stattfindet und nicht unkontrolliert.

Die offizielle Empfehlung lautet, nicht mehr als 300-600g Fleisch pro Woche zu essen. Ich rate meinen Klienten in der Beratung zu bewusstem Konsum von Fleisch, und dass sie Qualität vor Quantität stellen.
Wer dreimal pro Woche eine kleine Portion Fleisch und dreimal pro Woche eine moderate Portion Wurst isst, wird keine kritischen Mengen überschreiten.
Es macht daher Sinn, sich auch Alternativen zu überlegen, damit nicht immer nur Leberkäse oder Extrawurst auf dem Weckerl landen. Fisch bietet sich an und natürlich auch vegetarische Brotaufstriche auf Topfenbasis oder auf Basis von Hülsenfrüchten.

Ich stimme dem Umweltminister zu, dass die WHO-Studie nicht wahnsinnig neu ist.
Panikmache ist nie gut. Sinnvolle Aufklärung dagegen schon.
Dass man nicht allzu oft Wurst und Fleisch essen soll sagen auch die offiziellen Empfehlungen. Es müsste halt auch beim Verbraucher ankommen, was die gesünderen Alternativen sind.

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