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Cafe Puls - Ultimatives Cool-Food


Ursula Pabst live zu Gast bei Cafè Puls zum Thema Essen bei Hitze.



Was sind kühlende Lebensmittel?
Das Thema kühlendes Essen bei Hitze ist ganz einfach zusammenzufassen: Nicht zu viel, nicht zu schwer und immer mit genügend Flüssigkeit. Es geht ja nicht darum, die Hitze zu bekämpfen, sondern darum, bestmöglich mit ihr zurecht zu kommen. Um besser mit der Hitze umzugehen, ist es also wichtig, dem Körper die Flüssigkeit wieder zu geben, die er durch Schwitzen verliert. Dabei kann Flüssigkeit nicht nur über Getränke, sondern auch über Lebensmittel wie Gurke, Wassermelone, Tomaten und Salate zugeführt werden. Auch Milchprodukte wie Joghurt, Buttermilch, Ayran oder Topfen werden als erfrischend und kühlend wahrgenommen.

Wie könnte ein Speiseplan für einen richtig heißen Tag aussehen?
Ein sättigendes und kühlendes Frühstück sind eingeweichte Haferflocken. Die müssen nicht immer als warmer Porridge serviert werden. Im Sommer kann man Haferflocken mit Tiefkühlbeeren schon am Vorabend mischen, die quellen dann schön auf und ergeben mit einem kühlen Joghurt ein erfrischendes Frühstück. Mittags sind bunte Salate ideal! Ganz klassisch mit Gurke, Tomaten, Paprika und Eisbergsalat oder etwas kreativer und für den Frischekick mit ein bisschen Obst, etwa Erdbeeren, Melone oder Heidelbeeren. Dazu ergänzt man ein leichtes Dressing mit Joghurt und Kräutern. Als Topping einfach Feta, Hüttenkäse oder Räucherlachs oben drauf. So ist man auch am Nachmittag noch fit. Wenn Herd und Ofen ausbleiben kann man abends ganz schnell eine kalte Suppe machen. Zum Beispiel aus Tomaten, ein paar Gewürzen und Kräutern. Oder aus Gurke, Buttermilch und Dille. Das erfrischt und geht flott. Wer mag, kann abends auch einfach Joghurt mit Früchten essen.

Melone ist der Klassiker im Sommer. Was kann man sich daraus Gutes zaubern?
Melone in jeder Form ist der Paradesnack im Sommer. Einfach so zwischendurch, im Salat oder als fruchtige Mahlzeit. Für eine herzhafte Mahlzeit kann man Wassermelone aber auch mit Feta aufpimpen und einen Salat draus machen. Das darin enthaltene Eiweiß macht richtig gut satt. Wer mag, kann den Salat noch mit Gurke ergänzen, etwas Minze dazu geben oder ein Dressing aus Olivenöl und Zitronensaft zubereiten.

Viele haben trotzdem so richtig Lust auf Salziges. Warum ist das so?
Durchs Schwitzen geht nicht nur Flüssigkeit, sondern es gehen auch Elektrolyte verloren. Elektrolyte wie Kalium, Natrium und Magnesium sind wichtig, denn regulieren den Wasserhaushalt im Körper bzw. beeinflussen die Muskel- und Nervenfunktionen. Kalium etwa steckt in jedem Obst und Gemüse, reichlich davon schadet also nie. Und Salziges wie Feta oder auch Ayran kann verlorenes Natrium zurück liefern. Auch gesalzene Gurkensticks können ein erfrischender Snack sein.

Ein Sommer ohne Eis geht ja gar nicht. Wie kann man sich z.B. ein schnelles Eis zaubern, das auch gesund ist?
Das einfachste Eis besteht nur aus Früchten und wenig Extra. Dazu einfach reife Früchte wie Wasser- oder Zuckermelone, Mango, Kiwi, Ananas, Pfirsich oder Marillen in Stücke schneiden und flach in einen Gefrierbeutel gedrückt einfrieren. Für die Eisproduktion die Früchte etwas antauen lassen. Dann mit einem kräftigen Stabmixer gut durchpürieren. Wer es etwas cremiger mag kann noch etwas Joghurt, Topfen oder Eiweißpulver (zB Weider Whey Vanille) dazu pürieren, fertig!

Genug trinken ist wichtig. Sind kalte Tees eine Option?
Tees zum kalt Aufgießen gibt’s bereits fertig im Teebeutel. Egal ob Holunder-Zitrone, mit Hugo-Minze oder Johannisbeer: durch Geschmack und Farbe tut man sich leichter, mehr zu trinken. Man kann sich aromatisiertes Wasser aber auch selbst machen. Dazu einfach Ingwer in Wasser einlegen und ziehen lassen. Das wirkt erfrischend. Auch ein „heißer“ Tipp: Zitronenscheiben und 10-15 gefrorene Himbeeren ins Wasser geben: Himbeer-Zitronen-Wasser auf ganz natürlich und zuckerfrei ist so ganz einfach!

Grillen gehört zum Sommer dazu. Nun sind das aber eher schwere Speisen, oder? Kann man das etwas entschärfen?
Der Sommer ist die Jahreszeit fürs Grillen. Da wäre es schade, auf diese Schmankerl zu verzichten. Einerseits kommt es darauf an, was auf den Grill kommt. Empfehlenswert ist mageres Fleisch oder Fisch anstatt fettiger Würstel zu nehmen. Man kann aber auch gleich etwas mariniertes und gewürztes Gemüse wie zum Beispiel Zucchini und Paprika auf den Grill legen. Erfrischend zu Gegrilltem sind leichte Dips wie Tzatziki aus griechischem Joghurt mit Gurke. Oder Topfen mit Ajvar verrührt. Ajvar ist die Paprikasauce, die gern zu Cevapcici gereicht wird, und die kann mit Topfen etwas kühlender gemacht werden. Eine weitere Idee ist, Hüttenkäse kräftig zu würzen und mit Kräutern zu verfeinern. Auch das kann als Dip zu Gegrilltem serviert werden.

Soll man bei Hitze auch warme Speisen zu sich nehmen? Können warme Speisen auch kühlend sein?
Weder zu heiß noch zu kalt ist gut. Am besten ist es, wenn Getränke circa Raum- bzw. Körpertemperatur haben. Auch warmes Essen ist okay, solange es nicht schwer und richtig heiß ist. Denn das weitet die Gefäße und belastet den Kreislauf. Warme – nicht heiße – Speisen können durchaus kühlend wirken. Wichtig ist nur, dass sie die Verdauung nicht unnötig belasten und genug Flüssigkeit liefern. Sehr eiweißreiche Speisen sollte man meiden, da sie die Wärmeproduktion im Körper nur noch mehr anregen. Das große Steak sollte man dann vielleicht doch lieber auf einen kühlen Abend verlegen.

Welche Lebensmittel sollte man bei den heißen Temperaturen eher meiden?
Alkohol sollte man als Durstlöscher meiden. Er wirkt entwässernd, weitet die Blutgefäße noch mehr und belastet damit den Kreislauf. Außerdem wirkt er schneller, das heißt, zumindest sollte man vor einem Feierabendbier oder –spritzer ein großes Glas Wasser trinken. Auch schwere Kost wie Paniertes, Frittiertes oder fettige Saucen sind nicht ideal. Am besten ist frische Kost, viel Gemüse, etwas Obst kombiniert mit leichten Eiweißquellen wie Fisch, Geflügel oder Milchprodukten.

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